Belegstelle Kieferle

Bienenzucht im Thüringer Wald. Seit mehr als 50 Jahren ein gemeinsamer Ort unseres Vereins.

Belegstelle Kieferle bei Steinheid

Ihr Besuch am Kieferle

Unsere Belegstelle bei Steinheid ist der Zucht der Carnica-Biene gewidmet.

Annahmezeiten
Samstags · 17:00–18:00 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten nach Absprache.
Standort
Bei Steinheid im Thüringer Wald
GPS: 50.4682, 11.1032

Ordnung und aktuelle Unterlagen

Belegstellenordnung

Unter folgenden Link findet Ihr die Belegstellenordnung: belegstellen-regeln.pdf [37 KB]

Meldung der Belegstellendaten für 2026

Die Belegstellendaten für das Jahr 2026 findet Ihr unter folgenden Link: belegstellendaten-2026-kieferle.pdf [271 KB]

Anfahrt und Orientierung

Wegbeschreibung

Aus Neuhaus / Steinheid

  1. Richtung Steinach / Lauscha fahren (Göritzgrund).
  2. Etwa 300 m nach dem Ortsausgang links in den Waldweg einbiegen.
  3. Dem Waldweg etwa 1,5 km folgen.

Aus Steinach / Lauscha

  1. Richtung Steinheid fahren (Göritzgrund).
  2. Etwa 300 m vor dem Ortseingang Steinheid rechts in den Waldweg einbiegen.
  3. Dem Waldweg etwa 1,5 km folgen.

GPS: 50.4682, 11.1032

Schutzbereich und Bienenhaltung

Bienenhaltung im Schutzbereich

In Thüringen existieren aktuell sieben staatlich anerkannte Belegstellen: Birkenmoor, Gehlberg, Kirchtal, Wüstenwetzdorf, Oberhof, Kieferle und Weißberg/Rennsteig.
Wollen Sie in deren Umkreisen (7 Kilometer) Bienenvölker aufstellen, bedarf es einer Genehmigung. Durch den Schutzbereich sollen unerwünschte Kreuzungen oder der Eintrag von Krankheiten vermieden werden. Innerhalb dieser Schutzbezirke ist es verboten, dauerhaft Bienenvölker zu halten, die der festgelegten Zuchtherkunft der Bienenbelegstelle nicht entsprechen. Die Genehmigung zum Aufstellen von Bienenvölkern in Schutzbezirken von Bienenbelegstellen muss beim TLLLR (Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum) beantragt werden.

Belegstellenradius

Gesetzlichkeiten zu Belegstellen in TH

Einblicke in die Bienenzucht

Königin der Belegstelle

Eine Königin aus unserer Zucht

Hintergrund und Geschichte

Belegstelle (Bienenzucht) Quelle: Wikipedia.de

Eine Belegstelle ist ein Aufstellungsort für junge, unbegattete Bienenköniginnen und Drohnen derselben Bienenrasse zur gezielten Zucht von Honigbienen.
Auf einer Belegstelle werden in so genannten Begattungskästchen kleine Begattungsvölker mit jeweils rund 1000 Arbeiterinnen und einer jungen, unbegatteten Bienenkönigin aufgestellt – aber ohne Drohnen. Die Bienenkönigin soll von hier aus während zwei bis drei Wochen ihre Hochzeitsflüge zu Drohnensammelplätzen unternehmen, wo sich in etwa zehn Meter Höhe bis zu 20.000 Drohnen sammeln. Dort wird jede Bienenkönigin von rund 15 Drohnen begattet.
In einiger Entfernung werden zu diesem Zweck Vatervölker derselben Bienenrasse aufgestellt, die mit ihren vielen reinrassigen Drohnen für die väterlichen Erbanlagen sorgen sollen. Eine hohe Drohnendichte auf der Belegstelle verkürzt die Flugweite und Flugdauer der Königinnen bei den Paarungsflügen und beeinflusst damit das Begattungsergebnis positiv, zeigten Untersuchungen des Bieneninstitutes Kirchhain.
Damit die Begattung nicht durch unerwünschte Drohnen einer anderen Bienenrasse erfolgt, liegen die Belegstellen in einem von anderen Honigbienen isolierten Gebiet. Idealerweise werden die Belegstellen durch einen bienenfreien Schutzgürtel mit 7 Kilometer Mindestradius geschützt. Ergänzend können außerhalb des Schutzgürtels die Bienenstände mit reinrassigen Völkern derselben Bienenrasse besetzt werden.

60 Jahre Belegstelle „Kieferle“


Zeitungsartikel 60 Jahre Belegstelle „Kieferle“ [566 KB] im "Freies Wort" vom 23.07.2024
Autor: Norbert E.F. Kleinteich, Freier Journalist

Frühere Belegstellendaten

Meldung der Belegstellendaten für 2025


Belegstellendaten 2025 [142 KB]

Impressionen vom Kieferle

Impressionen